In der Kunstwerkstatt Neuendettelsau sind Menschen mit einer geistigen Behinderung als Künstler aktiv

Ich erlaube mir, alles zu sein.”
“Ich erlaube mir, alles zu malen.”
“Ich höre beim Malen auf mein Herz.”

(Auszüge aus dem Manifest des “Happy Painting” von Clarissa Hagenmeyer)

Seinen Gedanken und Gefühlen Ausdruck verleihen und innere Bilder Realität werden lassen: Das ist ein ganz wesentliches Anliegen von Kunst.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Bereich Wohnen von Diakoneo  haben seit vielen Jahren einen Ort, an dem sie künstlerisch tätig werden können. In der Kunstwerkstatt Neuendettelsau unterstützt die Heilerziehungspflegerin Christa Grieshammer Menschen mit einer geistigen und körperlichen Behinderung dabei, Kunst zu schaffen.

“Happy Painting”: Intuitive Technik des Aquarellmalens

Mal Dich glücklich” – Das ist derzeit das Motto in der Kunstwerkstatt. Die Künstlerinnen und Künstler haben das “Happy Painting” für sich entdeckt. “Happy Painting” ist ein intuitiver Ansatz des Aquarellmalens, der von Clarissa Hagenmeyer entwickelt wurde.

Gemäß dem Motto “Jeder kann malen” sollen auch Menschen, die nach eigener Ansicht nicht künstlerisch begabt sind, ermutigt werden, ihre kreativen Ideen auf die Leinwand zu bringen.  Motive und Inspirationen gibt es dafür in einer eigenen Happy-Painting-Communitiy.

Gerade die bunten und fröhlichen Vorlagen kommen den Bedürfnissen den Teilnehmern aus der Kunstwerkstatt entgegen: “Die Bewohner brauchen Motive, an denen sie sich orientieren können”, weiß Christa Grieshammer.

Darüber hinaus sind in der Kunstwerkstatt schon viele weitere kreative Ideen umgesetzt worden.

„Es sind sehr begabte Künstler dabei“

sagt Christa Grieshammer über die Teilnehmer.

Viel Unterstützung für die Kunstwerkstatt

Dankbar ist sie für die Unterstützung, die sie bei der Kunstwerkstatt erfährt – durch den Bereich Wohnen, ihre Vorgesetzten und die Kolleginnen und Kollegen in den Wohngruppen. René Reinelt, dem zuständigen Leiter Wohnen, liegt die Kunstwerkstatt sehr am Herzen. „Ich selbst habe zwei tolle Bilder in meinem Büro hängen und freue mich immer wieder, wenn ich die Künstlerinnen und Künstler bei Ihrer Arbeit zusammen mit Christa Grieshammer sehe. Die Kunstwekstatt ist ein wichtiges Angebot hier in Neuendettelsau und darüber hinaus.“

Christa Grieshammer ist seit 40 Jahren bei Diakoneo und arbeitet regulär im Gruppendienst als Heilerziehungspflegerin . Sie ist einen Tag in der Woche freigestellt für die Arbeit in der Kunstwerkstatt.

Vorher war sie lange in der Förderstätte tätig. Dort ist auch die Idee der Kunstwerkstatt geboren. In der Förderstätte braucht man immer Beschäftigungsmöglichkeiten für die Menschen mit schweren Behinderungen. Über die Jahre hat sich in der Förderstätte Neuendettlesau eine Malgruppe entwickelt, die heute noch besteht.

Mehr über die Malgruppe „Flowing Colours“ lesen Sie hier.

„Wir haben Kunst und Malen als Möglichkeit entwickelt, Menschen mit Behinderung die Chance zu geben, sich auszudrücken. Vor allem, wenn das mit Worten vielleicht schwierig ist,“ erzählt sie.

Mittlerweile ist die Kunstwerkstatt etabliert und hat bereits viele Ausstellungen gestaltet, zum Beispiel in der DiaLog Akademie und für integrative Kunstprojekte.

Christa Grieshammer ist Autodidaktin: Neue Maltechniken findet sich zum Beispiel auf Urlaubsreisen. In Australien entdeckte sie das Dot-Painting: Die Punktmalerei ist eine bekannte Maltechnik der Aborigines, der australischen Ureinwohner.

Auch im Internet findet sie viele Anregungen: Beim Space Painting setzten die Mitglieder der Kunstwerkstatt eine bestimmte Technik des Graffiti-Sprayens ein.

——

Beitrag bereitgestellt durch DIAKONEO: >>> hier geht’s zum Original <<<

Wir schaffen die Urwälder von Morgen!

Um das Klima zu schützen haben wir einige der mächtigsten Verbündeten, die auf unserer Erde leben: Bäume. Aber unsere Helfer brauchen ihrerseits Hilfe: unsere. Denn wir beengen ihren Lebensraum immer mehr. Deutschlandweit stehen nur etwa zwei Prozent der Wälder unter Schutz – und selbst hier ist Holzeinschlag erlaubt. Die meisten Bäume dienen als Rohstofflieferant und werden bereits nach 60 bis 120 Jahren gefällt. Doch Bäume können sogar bis zu 1000 Jahre oder älter werden. Der älteste Baum unseres Planeten ist eine Fichte. Sie lebt in Skandinavien und dort bereits seit etwa 10000 Jahren.

>>> Jetzt weiterlesen bei Green Forest FUND <<<

Wir die Helfer auf Achse e.V., haben uns das Ziel gesetzt dort zu helfen, wo Hilfe benötigt wird! Unser noch junger Verein möchte in regelmäßigen Abständen Hilfsgütertransporte verwirklichen um Vorort zu helfen. Dafür starten wir in regelmäßigen Abständen Aktionen um Hilfsgüter zu sammeln. Zusätzlich nehmen wir an Messen und Veranstaltungen teil, um auf unsere Sache aufmerksam zu machen.

Wir fahren gezielt soziale Einrichtungen wie z.B. Kinderhilfswerke, Seniorenheime oder Flüchtlingscamps an. Des Weiteren engagieren wir uns auch für Tierheime und versorgen diese mit Tierfutter und Equipment.

Alle Einrichtungen, die wir unterstützen, werden von uns selbst ausgesucht und auf ihre Seriosität überprüft. Jedes unserer Mitglieder ist ehrenamtlich Tätig und alle uns zur Verfügung gestellten Mittel, egal ob Sach- oder Geldspenden, fließen direkt in eine unserer Aktionen!

Der wesentliche Teil unserer Arbeit besteht darin dort zu helfen, wo Hilfe benötigt wird. Doch auch die internationalen Begegnungen und die Aufklärung über Missstände, liegen uns am Herzen.

 

weitere Infos: http://www.helferaufachse.de